Das Wichtigste was Dein Garten zu bieten hat!

Hier passiert das Wesentliche: Grünabfälle werden wieder in den Kreislauf des Lebens überführt.
Sie vergehen, werden gegessen, zersetzt, von Mikroben und Abermillionen anderer Kleinstorganismen aufgenommen, verwertet und am Ende wieder zu Erde gemacht.

Der wertvolle Kompost entsteht.
Und zwar schon seit jeher. Immer auf die selbe Art. Und fast von ganz allein – wenn man nicht zuviel daran rumfummelt.

Ich selbst lebe das Konzept des „Allesfresser-Komposthaufens“. Bei mir kommen auch Bananenschalen, Zitrusfrüchte, Ofenasche, Badewasserreste (wenn keine chemischen Badezusätze genutzt wurden), Haare, Fingernägel, Grasschnitt, ausgerissene Beikräuter und anderes Pflanzenmaterial, gelegentlich Zeitungen und Kartonagen, Stoffreste aus natürlichen Fasern (selbstverständlich NICHT die Allerbuntesten und KEINE Kunststoffe), Naturseile und gelegentlich auch mal ein totes Tier welches ich im Garten finde auf meinen Kompost.
Das Hauptmaterial bleiben natürlich die pflanzlich organischen Reste die bei der Verwendung und Verwertung von Obst und Gemüse übrig bleiben.

Zum Thema Kompost und wie man ihn anlegt, gibt es ganze Bücher.
Jeder denkt, dass er DIE Lösung hat, wie es genau zu sein hat.
Ich seh das ein klein wenig anders, denn;

Jeder von uns IST anders.
Und er ISST auch anders.
Der Boden bei uns allen ist verschieden und hat dementsprechend auch verschiedene Ansprüche.
Wenn man also mit etwas Bedacht an die Sache herangehen will, sollte man darauf achten, dass man es so macht, wie es zu einem passt.

Wer möchte schon die ganzen kleinen Nager in seinem Kompost? Selbstverständlich benötigen ALLE ihren Lebensraum, aber es könnte sein, dass der ein oder andere Nachbar Probleme macht, wenn die kleinen Nager sich ihren Platz im Kompost suchen.
Was wir also nicht unbedingt auf den Kompost schmeissen sollten, sind z.B. gekochte Speisereste – einfach weil sie das sogenannte „Ungeziefer“ anziehen, anfangen zu schimmeln und wer schonmal verschimmelte Fleischreste gerochen hat, weiß auch was ich hier meine.
Gleiches Spiel mit altem Brot. Ist es NICHT schimmelig, gebt es jemandem der Hühner oder Pferde hat (aber erst fragen!!!), ist es schimmelig – dann leider in den normalen Müll.

Was das Thema Pilze (Schimmelpilze sind auch Pilze!) auf dem Kompost angeht: hatte ich bisher noch nicht vermehrt.
Gelegentlich landet natürlich auch mal eine angegangene Gurke oder Paprika MIT Schimmel auf unserem Kompost, aber mein Umgang damit scheint sich auszuzahlen und der Kompost kann alles verwerten.
Und genauso soll es ja auch sein.

Im Frühjahr und auch immer mal wieder zwischendurch – gieße ich ihn während stärkerer Trockenzeiten.
Und ab und zu bekommt er einen ordentlichen Schuss EM (effektive Mikroorganismen). Auch DAS scheint ihm gut zu tun.

 

Experimentiert ein wenig. Schaut einfach mal zu was passiert.
Wie lange dauert es, bis „es“ wieder zu Erde geworden ist?
Zeigt Euren Kindern wie selbstverständlich sich unsere Erde selbst wieder reparieren kann.
Seht Euch die Wunder des Lebens einfach mal wieder an und seid dankbar. Wir MÜSSEN nicht in ALLES eingreifen … einfach ein wenig Zeit verstreichen lassen.

Der Komposthaufen

Schreibe einen Kommentar